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20. Juni

 

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Asyl ist ein Menschenrecht | Weltflüchtlingstag | 20. Juni | (c) Rainer Wermelt | rainerwermelt.de

  • Weltflüchtlingstag
    Wir befinden uns in einer katastrophalen Krise von Vertreibung und Flucht, die Millionen von unschuldigen Familien entwurzelt hat und in der viel zu viele ihr Leben bei dem Versuch Schutz zu finden, verloren haben. Konflikte, Krieg und Terror zwingen heute weltweit mehr als 60 Millionen Menschen ihr Heimatland zu verlassen. Anderswo hoffen sie auf einen Neustart und auf ein Leben in Sicherheit und Würde. Wie kann nicht nur ein Unterkommen in Notquartieren, sondern auch ein nachhaltiges Ankommen in der Gesellschaft gelingen? Und welchen Weg sollten die Regierungen der einzelnen Staaten und darüber hinaus auf europäischer Ebene gehen? Die Menschen die zu uns kommen suchen Schutz vor Verfolgung und brauchen politische Lösungen, damit sie in Sicherheit und Würde leben können. Keine Lösungen sind jedoch Grenzschließungen, Internierungslager, Asylzentren in Afrika oder das Herbeireden von Notstandsszenarien. Flüchtlingen muss ein legaler und sicherer Zugang zu internationalem Schutz gewährt werden. Das EU-Asylsystem setzt derzeit voraus, dass Flüchtlinge irregulär kommen, da es kaum andere Möglichkeiten gibt, um Asyl zu beantragen. Wir brauchen daher politische Lösungen, wir brauchen Frieden und Stabilität.
    Asyl ist ein Menschenrecht
    Der heutige Weltflüchtlingstag erinnert uns an die Verpflichtungen aus der Verfassung sowie der Genfer Flüchtlingskonvention, das Grund- und Menschenrecht auf Asyl zu achten. Die Gründe, die Menschen zwingen, ihre Heimat zu verlassen, sind vielfältig. Die häufigsten sind Krieg, Armut, Verfolgung und Hunger. Mehr als 80 Prozent der Geflüchteten kommen aus Entwicklungsländern. Die ersten Auffangstaaten unterscheiden sich oft nur marginal in der wirtschaftlichen Entwicklung und politischen Stabilität von den Herkunftsländern. Feindseligen Haltungen gegenüber Geflüchteten und Asylbewerbern muss entschieden entgegengetreten werden. Zumal Kinder fast die Hälfte der Geflüchteten weltweit ausmacht. Sie sind besonders schutzbedürftig. Die Aussicht, dass sogar Kinder und Jugendliche, auch diejenigen, die sich alleine auf die gefährliche Flucht und auf die Suche nach Schutz gemacht haben, an unserer Grenze zurückgewiesen und und wieder abgeschoben werden, ist erschütternd. Gerade wegen ihrer teils traumatischen Erfahrungen dürfen wir ihnen unseren Schutz nicht verwehren! Asyl ist ein Menschenrecht. Punkt.
    Tausende im Mittelmeer ertrunken
    Das Recht, in Europa Asyl zu suchen, wird aber gerade in der letzten Zeit Schritt für Schritt eingeschränkt. Bald wird es nur noch auf dem Papier existieren, faktisch für Schutzsuchende aber nicht mehr erreichbar sein. Die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik wird zunehmend in den Dienst der Flüchtlingsabwehr gestellt. Die Gefahr ist groß, dass sich dadurch eine Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal von Flüchtlingen einstellt. Die politisch Verantwortlichen rechnen damit, dass ein Gewöhnungseffekt eintritt, wenn man menschenrechtswidrige Praktiken nur beharrlich anwendet. Tausende sind in in der letzten Zeit schon im Mittelmeer ertrunken. Und es werden immer mehr Tote!
    Legale Fluchtwege eröffnen
    Was Schutzsuchende in die Hände von Schleppern treibt, ist die Unmöglichkeit einer legalen Einreise, um laut geltender internationaler Rechtslage gemäß Genfer Flüchtlingskonvention Asyl zu beantragen. Wer jedoch das Ertrinken im Mittelmeer oder das Sterben von Schutzsuchenden in der Wüste, wirklich und effektiv verhindern will, der muss jetzt schleunigst legale Fluchtwege eröffnen.
    Mehr internationale Kooperation
    In der Asylfrage kann es nur eine gemeinsame Lösung geben: Wir brauchen daher viel mehr internationale Kooperation. Einerseits um neue Krisenherde zu bewältigen und andererseits um durch aktive Außenpolitik und humanitäre Maßnahmen Vertriebenen und Flüchtlingen weltweit zu helfen. Symbolpolitik reicht hier bei Weitem nicht aus. Wir können die humanitäre Verantwortung nicht nur ein paar wenigen Ländern, möglichst weit weg von der eigenen Haustür, übertragen. Durch die eigne Abschreckungspolitik der Regierungen mit Zäunen, Internierungsinseln oder Kurzzeitasyl heizen die Verantwortlichen in der Politik die bestehenden Probleme leider nur noch zusätzlich an.
    Integration ermöglichen und nicht verhindern
    Die Integration von zehntausenden Schutzsuchenden ist einer der größten und wichtigsten Herausforderung unserer Zeit. Unser Ziel muss lauten, dass nach dem großen Unterkommen in den Notquartieren auch ein tragfähiges Ankommen in der Gesellschaft insgesamt gelingen kann. Wir benötigen jetzt mehr politischen Einsatz im Bereich Integration und ein Ende der Symbolpolitik! In Zeiten, in denen der Wille, Gutes zu tun, lächerlich gemacht wird, in denen ‚der gute Mensch‘ zum Spott- und Schimpfwort wird, ist Vertrauen notwendig. Wir dürfen nicht in moralischem Nihilismus versinken. Der Zynismus, die ödeste aller Denkungsarten, macht mürbe. Solidarität ist bunt und lebendig, Hass ist grau.
    Öffnung des Arbeitsmarkts
    Die Politik sollte Menschen, die geflohen sind, auch die Möglichkeit geben, für sich selbst zu sorgen. Wer legal hier lebt, sollte auch legal hier arbeiten und einen Beitrag leisten können. Wir haben hier nichts zu verlieren. Im Idealfall können diese Menschen für sich selbst sorgen. Die Menschen wollen einen Beitrag leisten, sie zum Nichtstun zu zwingen ist falsch und gerade bei jungen Menschen fatal. Arbeit ist die beste Integration.
    Ausbildungs- und Lehrplatzoffensive notwendig
    Ein Großteil der Geflüchteten wird heute mehr verwahrt als betreut. Zudem sind sie zum Nichtstun gezwungen. Was es jetzt ganz dringend, insbesondere auch gerade für junge Geflüchtete braucht, ist eine Ausbildungs- und Lehrplatzoffensive. Unser Ziel muss es sein, alle Menschen, die bei uns Zuflucht gefunden haben, gut in die Gesellschaft zu integrieren, damit sie später ihren Weg in ein selbstständiges Leben finden. Eine fordernde Aufgabe, die wir aber gerne übernehmen sollten.
    Sprachgebrauch des Wortes "Flüchtling" überdenken
    Menschen sind keine Wellen, Menschen, die Hilfe nötig haben, dürfen nicht mit der Endsilbe –linge bezeichnet und "abgeschoben" werden. Die Sprache verrät den Geist. Wir müssen einsehen, dass 'Flüchtling' ein beschädigter, negativ besetzter Begriff ist. Zuallererst sind es Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind. Die ständige Vermischung im Sprachgebrauch von Flüchtlingen, Wirtschaftsmigranten, Kriegsflüchtlingen und Asylanten ist respektlos den Betroffenen gegenüber. Wer auf der anderen Seite lange genug als "Gutmensch" verspottet wird, wird sich irgendwann schämen, ein solcher sein zu wollen. Böse Worte bereiten böse Taten vor wie die guten Worte die guten Taten.
    www.fluechtlingstag.org
    http://www.kleiner-kalender.de/event/weltfluechtlingstag/5696-welt.html

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Sudoku leitet sich vom japanischen "Suji w dokushin ni kagiru" ab, was soviel wie "Alle Zahlen müssen einmal vorkommen" bedeutet. Sudoku macht nicht nur den Kopf frei, es fördert auch die geistige Fitness. Dazu müssen die Zahlen 1-9 so in die freien Felder eingetragen werden, dass pro Reihe, pro Spalte und pro Block jede Ziffer nur ein mal vorkommt. Viel Spaß beim rätseln!

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    Alle drei Monate sollte die Zahnbürste gewechselt werden.

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Quellen

  • Wikipedia |
  • Heiligenlexikon |
  • kalenderblatt.de |
  • geboren.am |
  • Oppis World |
  • sagen.at |

 


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