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Internationaler Frauentag / Weltfrauentag

Mittwoch, 8. März 2017 - 13:43

Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden

Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden

Durch Clara Zetkin initiiert und 1997  durch die UNO als "Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" ausgerufen. Frauen nehmen diesen Tag zum Anlass, um ihre Forderungen und Themen öffentlich zu machen. In vielen Ländern der Welt müssen Frauen für Rechte kämpfen, die wir in Deutschland heute für selbstverständlich halten. Aber auch bei uns ist noch viel zu tun, bis die Gleichberechtigung von Frauen und Männer Realität geworden ist. - Frauenrechte sind Menschenrechte

Geschichte

Auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen wurde der "Internationale Frauentag" beschlossen. Maßgeblich daran beteiligt was die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933). Der Tag wurde 1911 zum ersten mal am 19. März durchgeführt. Zehn Jahre später wurde das Datum auf den 8. März festgelegt. Seinerzeit sollte er die Weltweite einführung des Frauenwahlrechts fördern. 1975 wurde im damaligen internationalen Jahr der Frau eine Feierlichkeit organisiert. 1977 wurde der Tag schließlich auch von der UNO als "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" übernommen. Heute thematisiert der Tag die fortbestehende Diskriminierung von Frauen und Mädchen. Dabei ist die Liste der Probleme, die zum Weltfrauentag angeprangert werden, lang: Gleichberechtigung, Zugang zu Bildung, Schutz vor Gewalt, Diskriminierung und Sexismus.

Themen auch heute noch aktuell

Die Gleichstellungsbeauftragten werden immer wieder gefragt, ob das Thema Gleichstellung immer noch relevant sei. Immer wieder entgegnen sie: Ja. Immer noch gibt es Lohnungleichheiten, immer noch gibt es ein Ungleichgewicht in den Führungsebenen. Das muss thematisiert werden.  Und gerade heute erleben wir eine Zeit, in der sich hochrangige Politiker offen frauenfeindlich äußern. Anfang März 2017 hatte sich ein Abgeordneter im Europaparlament ungeniert zu seinem Frauenbild geäußert:"Natürlich müssen Frauen weniger als Männer verdienen […] weil sie schwächer, kleiner und weniger intelligent sind". Umso wichtiger ist es, sich weiterhin unbeirrt für die Rechte der Frauen einzusetzen. Da darf es kein Abschwächen oder Ausweichen geben. Diese reaktionären Tendenzen und vermeintlich klassischen Rollenbilder müssen wir klar zurückweisen und im alltäglichen Umgang miteinander widerlegen.Die Gleichstellung auf dem Papier ist nicht genug. Gleiche Rechte für alle – das muss auch gelebt werden.

 

Die Situation der Frau in Deutschland

Frauen erleben in allen Ländern der Welt Diskriminierung, auch in Deutschland.

Aktuelle Forderungen zum Internationalen Frauentag

Aktuelle Forderungen zum Internationalen Frauentag sind etwa die Schließung der Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, ein Gleichstellungsgesetz mit Frauenquote für die Privatwirtschaft, Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Abbau des Ehegattensplitting, Ausbau von Kindertagesstätten und Ganztagsschulen und ein eigenständiges Aufenthaltsrecht für Frauen, so Hensen-Busch. „Wir brauchen dringend gute und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingen für Frauen und Männer. Letztlich geht es darum, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Gesellschaft und Politik umzusetzen.“

Alleinerziehende Frauen

Obwohl Frauen und Mädchen gute Bildungschancen haben und immer mehr Frauen erwerbstätig sind, ist noch keine Gleichheit beim Verdienst erreicht. Frauen können trotz Erwerbsarbeit häufig die Existenz für sich und ihre Kinder nicht eigenständig sichern und sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das Armutsrisiko ist für Alleinerziehende sehr hoch. Mehr als jede fünfte in Deutschland lebende Familie ist eine Einelternfamilie, Tendenz zunehmend. In neun von zehn Fällen sind es die Mütter, die sich nach einer Trennung um die Kinder kümmern. Alleinerziehend zu sein ist häufig mit einem Leben in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen verbunden. Die Zahl der Partnerfamilien mit Kindern im SGB II-Bezug im Verhältnis zu allen Partnerfamilien mit Kindern betrug im Jahr 2015 14,8 Prozent. Bei den Alleinerziehenden waren es 38,6 Prozent.

Vielfältige Probleme

Die Gründe dafür, dass es häufig schwierig ist, ein gutes Auskommen durch eine eigene Erwerbstätigkeit zu erwirtschaften, sind vielfältig. Das klassische Familienbild von einem männlichen Hauptverdiener und seiner Frau, die arbeiten darf, aber dennoch für die Kinder da sein muss, ist überholt. Die Sozialisation in unserer Gesellschaft muss darauf ausgelegt sein, dass Familienarbeit nicht nur als Frauenarbeit angesehen wird. Teilzeittätigkeiten mit einem auskömmlichen Verdienst und guten beruflichen Entwicklungsperspektiven sind nicht leicht zu finden. Viele Arbeitgeber bieten flexible Arbeitszeitmodelle an, doch trotzdem lassen sich Arbeitszeiten häufig nicht mit Kinderbetreuungszeiten übereinbringen. Flexible KiTa-Öffnungszeiten, das Wegfallen der Gebühren oder auch bessere Möglichkeiten der Nachmittagsbetreuung würden das Leben der Frauen in Deutschland mit Kindern deutlich erleichtern. Die digitale Entwicklung bringt hier weiter neue Möglichkeiten. Aber in vielen Bereichen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, wie dem Einzelhandel und der Pflege, können diese kaum genutzt werden.

Auch im Arbeitsleben sind Frauen gegenüber Männern weiterhin benachteiligt

Frauen werden oft schlechter bezahlt als Männer - laut OECD-Gleichstellungsbericht für die OECD-Länder beträgt der Lohnunterschied durchschnittlich 16 Prozent bei mittleren Einkommen. In Deutschland sind es 22 Prozent. Sobald man die Einkommensunterschiede in Arbeitsverhältnissen vergleicht, bei denen Qualifikation und Aufgaben vergleichbar sind, erhalten Frauen immer noch etwa acht Prozent weniger Lohn oder Gehalt als Männer. Der häufigste Grund für dieses Missverhältnis ist der Studie zufolge das häufige Problem von Frauen, Karriere und Familie zu vereinbaren. Viele Frauen, insbesondere Mütter, arbeiten in Teilzeit: Bei 25- bis 54-Jährigen mit Kindern in Schule oder Ausbildung sind es 62 Prozent. Zum Vergleich: In Frankreich liegt dieser Anteil nur bei 26 Prozent. In deutschen Führungsetagen und in Parteien sind Frauen häufig unterrepräsentiert. Es ist völlig unverständlich, warum die Last der unbezahlten Arbeit hauptsächlich von Frauen getragen wird. Hier muss es endlich eine Trendumkehr geben. Beispielsweise müssen auch Unternehmen in die Pflicht genommen werden, flexibler auf die Lebensrealitäten ihrer MitarbeiterInnen einzugehen. Es muss endlich Schluss damit sein, dass Branchen, in denen mehrheitlich Frauen tätig sind, chronisch unterbezahlt sind. Viele Frauen können dadurch nicht von ihren Jobs leben.

Gleichstellung fördern

Für ein selbstbestimmtes Leben ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen unerlässlich. Doch für die Gleichstellung von Frauen und Männern bestehen auch heute noch in Deutschland erhebliche Hürden. Die Ungerechtigkeiten müssen schneller abgebaut werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer muss endlich wirkungsvoll und leichter möglich werden. Wer für Pflegebedürftige Verantwortung übernimmt, braucht zeitliche Freiräume. Derzeit wird diese wichtige Aufgabe vor allem von Frauen erfüllt.

Gewerkschaft fordert befristete Teilzeit und ein Rückkehrrecht in Vollzeit

Die IG Metall hat ein Recht auf befristete Teilzeit und ein Rückkehrrecht in Vollzeit gefordert. Das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit stehe im Koalitionsvertrag und müsse deshalb jetzt ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden. „Die Gesetzesinitiative von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ist ein wichtiger Baustein für eine moderne Familien- und Arbeitszeitpolitik. Ein zeitgemäßes Teilzeitrecht ist längst überfällig“, sagte Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, anlässlich des Internationalen Frauentages (8. März) am Dienstag in Frankfurt. In Deutschland seien inzwischen mehr als 10,3 Millionen Menschen, darunter überwiegend Frauen, in Teilzeit beschäftigt. Viele von ihnen blieben ein Arbeitsleben lang in der Teilzeitfalle gefangen und beklagten, dass sie bei Qualifizierungsmaßnahmen und Karrieremöglichkeiten übergangen werden. „Anstatt eines antiquierten Teilzeitverständnisses, brauchen wir Arbeitszeitmodelle, die den unterschiedlichen Lebensphasen der Beschäftigten entsprechen“, sagte Benner. Die Gewerkschafterin forderte die Unternehmen zudem auf, ihre Investitionen in innovative Arbeitszeitmodelle zu verstärken: „Die Arbeitgeber sollten endlich verstehen, dass sie gerade in Zeiten des digitalen Wandels und Fachkräftemangels ihren Beschäftigten etwas bieten müssen. Flexibilität darf keine Einbahnstraße sein. Innovative Arbeitszeitmodelle lohnen sich für beide Seiten.“ Die Bekämpfung der Teilzeitfalle sei ein wichtiges Instrument zur Gleichstellung von Männern und Frauen. Ergebnisse einer aktuellen OECD-Studie zeigten, dass staatliche Instrumente wie Elterngeld und Elternzeit die Partnerschaftlichkeit fördern. Benner äußerte sich außerdem besorgt über Ausführungen rechtspopulistischer Politikerinnen und Politiker in Deutschland, Europa und den USA, die die Gleichstellung von Frauen und Männern infrage stellten. Diesem rückwärtsgewandten Denken müsse ein klares Zeichen entgegengesetzt werden. „Eine rückschrittliche Politik, die Frauen auf ihre traditionelle Rolle zurückwerfen und reduzieren will, passt nicht ins 21. Jahrhundert“, betonte Benner.

Frauen mit Behinderung von Mehrfachdiskriminierung betroffen: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mangelhaft

Frauen und Mädchen mit Behinderungen werden nach wie vor in nahezu allen Bereichen gegenüber Männern mit Behinderungen oder Personen ohne Behinderungen massiv benachteiligt. Ein Umstand, den auch die UN-Behindertenrechtskonvention aufgegriffen hat, indem sie dieser Personengruppe einen eigenen Artikel gewidmet hat. Doch dies hat die Situation leider nicht merklich verbessert. Als Personengruppe werden Frauen mit Behinderungen nicht hinreichend wahrgenommen – dies gilt sowohl für die Frauenpolitik wie auch für die Behindertenpolitik. Das zeigt sich auch an unzureichenden rechtlichen Regelungen zur Mehrfachdiskriminierung. Die häufige und oft unterschwellige Verknüpfung aus beiden Menschenrechtsverletzungen wird somit kaum sichtbar. Trotz des verheerenden Datenmangels zur Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen kann davon ausgegangen werden, dass diese mehr als doppelt so häufig Opfer von Gewalt werden. Unter ihnen sind Frauen mit Lernschwierigkeiten besonders gefährdet. Dies ist insofern besonders bedenklich, weil die meisten Opferschutzeinrichtungen nicht barrierefrei bzw. nicht auf die Bedarfe von Frauen mit Behinderungen ausgelegt sind. Aber auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise am Arbeitsmarkt oder im Bildungsbereich, liegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen deutlich hinter ihren männlichen Kollegen.

Gendergerechter Politik für Menschen mit Behinderungen

Diese Umstände lassen klare Rückschlüsse auf die strukturellen Mängel zu, die diesen Missständen zugrunde liegen. Umso wichtiger ist es, dass begrüßenswerte Initiativen wie die Ausrufung von 2017 als Europäisches Jahr zur Beseitigung von Gewalt gegen Mädchen und Frauen diese Personengruppe besonders im Auge behielten. Es braucht starke Maßnahmen zur Förderung eigener Interessenvertretung und zum Empowerment von Frauen und Mädchen mit Behinderungen sowie die Bereitstellung adäquater Unterstützungsstrukturen.

Sexismus und sexistische Werbung verletzen die Würde von Frauen

Zum heutigen Internationalen Frauentag gilt es nicht nur Erfolge, sondern auch Missstände aufzeigen. Dazu gehört der Sexismus. Er ist immer noch in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist in allen gesellschaftlichen Sphären und dabei prädominant in der Werbung vorhanden: Nach wie vor heißt es hier: „Sex sells“. Immer wieder werden insbesondere Frauen durch sexistische Darstellungen objektiviert, in ein bestimmtes Rollenbild gedrängt und dadurch entindividualisiert. Dabei liegt der Fokus meist auf dem Erscheinungsbild der Frau und ihrem Körper – ein Zusammenhang zum beworbenen Produkt fehlt. Die Frau wird selbst zum Produkt degradiert. Frauenrechte sind Menschenrechte – Sexismus und sexistische Werbung dagegen verletzen die Würde der Frauen und müssen deswegen bekämpft werden.

Weltfrauentag: Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit

Die Situation der Frau in der Welt

Frauen leben heute länger, sind besser gebildet und heiraten später als noch vor 20 Jahren. Dennoch sind nach wie vor Millionen Frauen Analphabetinnen und haben Berufe, in denen sie wenig oder nichts verdienen. Mädchen und Frauen sind Opfer von Gewalt, ihnen werden gleiche Chancen bei Bildung und Arbeit verwehrt. Nicht zuletzt sind Frauen besonders häufig von Hunger und Mangelernährung betroffen.

Wirtschaftlicher Erfolg auf dem Rücken der Frauen

Frauen tragen weltweit massiv zum Wohlstand bei, ohne selbst in angemessenem Umfang davon zu profitieren. Das zeigt der Bericht „An economy that works for women“[1], den die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam im Vorfeld des Internationalen Frauentages 2017 vorgestellt hatte. Der Bericht belegt eine skandalöse Gerechtigkeitslücke zwischen den Geschlechtern. In drei Bereichen ist die Notwendigkeit für Veränderungen besonders groß. Der Bericht hebt erstens hervor, dass überwiegend Frauen in unterbezahlten und prekären Arbeitsverhältnissen tätig sind: In der Textilindustrie in Myanmar und Vietnam etwa arbeiten Frauen bis zu 18 Stunden täglich, ohne sich und ihre Familien davon ernähren zu können. Der Profit ihrer Arbeit geht an Milliardäre wie Zara-Besitzer Amancio Ortega oder H&M-Besitzer Stefan Persson, die zu den reichsten Männern der Welt gehören. Zweitens leisten Frauen den Großteil unbezahlter Pflegearbeit: Den volkswirtschaftlichen Wert unbezahlter Pflegearbeit beziffert die OECD auf zehn Billionen US-Dollar pro Jahr. Das entspricht etwa den Bruttonationaleinkommen Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und Kanadas zusammen. Länderabhängig erbringen Frauen davon zwei- bis zehnmal mehr als Männer. Drittens werden Frauen in Gesellschaft und Arbeitsleben in Bezug auf Organisation und Mitbestimmung systematisch benachteiligt: Scheinbar geschlechtsneutrale wirtschaftliche Entscheidungen gehen de facto oft zu Lasten von Frauen. Zugleich ist es für Frauen durch die Doppelbelastung von Hausarbeit und oftmals prekären, informellen Arbeitsverhältnissen schwerer, schlagkräftige Interessenvertretungen zu gründen.

Menschenwürdige Arbeit für alle, einschließlich angemessener Löhne sowie sicherer Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen

Charlotte Becker, Expertin für Gleichstellungspolitik bei Oxfam Deutschland, erklärt: „In den vergangenen Jahren wurde viel darüber geredet, was Frauen für die Wirtschaft tun können – aber kaum, was die Wirtschaft für Frauen tun kann. Fakt ist: Nach wie vor haben Frauen weltweit ein höheres Armutsrisiko als Männer. Im Durchschnitt sind Berufsfelder, in denen vorrangig Frauen arbeiten, schlechter abgesichert und schlechter bezahlt. Auch in Deutschland klafft eine riesige Gerechtigkeitslücke: Fast nirgends sonst in der EU verdienen Frauen im Verhältnis zu Männern im Durchschnitt so wenig. Häufig bleibt die Arbeit von Frauen ganz unbezahlt, wie das Beispiel der familiären Pflege- und Sorgearbeit zeigt. Das verlangt nach einer wirtschaftspolitischen Kehrtwende.“ Ume Laila Azhar, Geschäftsführerin von Oxfams Partnerorganisation HomeNet Pakistan[2], berichtet: „In Pakistan machen Heimarbeiterinnen einen großen Teil des informellen Arbeitsmarktes aus. Ohne rechtlichen Schutz, soziale Absicherung und gewerkschaftliche Vertretung gehören sie zu den am meisten ausgebeuteten Arbeitnehmerinnen. Diese Ungerechtigkeit muss ein Ende haben. Dafür setzen wir uns ein!“

Zugang zu Saatgut für Kleinbäuerinnen erhalten!

Die zunehmende Kommerzialisierung des Saatgutsektors schadet besonders Frauen, welche eine zentrale Rolle für die Bewahrung und Weiterentwicklung von Saatgut haben. Hierauf weist die Menschenrechts-Organisation FIAN anlässlich des Internationalen Frauentags hin. Großen Agrarkonzernen wird es immer leichter gemacht, durch Sortenschutz und Patentrecht exklusive Saatgutrechte zu erlangen - auch im Rahmen von Entwicklungsprogrammen wie der „Neuen Allianz für Ernährungssicherung“ der G7 [3]. Kleinbäuerinnen sind in der Regel für die Ernährung der Familien zuständig. Dazu gehören neben der Zubereitung des Essens auch Anbau und Ernte sowie die Wiedergewinnung und Weiterentwicklung von Saatgut. Letzteres wird meist informell getauscht. Doch die G7-Staaten tragen mit ihrer „Neuen Allianz“ dazu bei, dass der Zugang zu Saatgut von Frauen in Afrika zunehmend bedroht wird. „Dieses so genannte Entwicklungsprogramm bedroht das Recht auf angemessene Nahrung vor allem von Frauen auf dem Land“, erläutert FIAN-Referentin Gertrud Falk. „Denn der ungehinderte Zugang zu Saatgut ist eine Voraussetzung für die Verwirklichung dieses Menschenrechts.“ Acht von zehn Rahmenverträgen zwischen Geberländern und afrikanischen Empfängerländern enthalten Bestimmungen zur Anpassung der jeweiligen Saatgut-Gesetzgebung an internationale Saatgutabkommen. „Diese dienen vor allem den Interessen großer Saatgutfirmen“, beklagt Falk. Zwar werden immer noch 80 Prozent des Saatguts in Afrika informell hergestellt und weitergegeben. Gefördert wird durch die G7-Initiative jedoch einseitig der Aufbau formeller Saatgutmärkte, auf denen nur zertifiziertes Saatgut gehandelt werden darf. Die Rechte daran halten in der Regel große Unternehmen. Wer deren Rechte missachtet, muss mit zum Teil drastischen Strafen rechnen. So sind im neuen tansanischen Saatgutgesetz Strafen für die eigenmächtige Gewinnung und Verwendung von Samen aus gesetzlich geschütztem Saatgut zwischen 200.000 Euro und zwölf Jahren Haft vorgesehen. Der G7-Kooperationsplan mit Mosambik enthält sogar die Bestimmung, dass die mosambikanische Regierung die kostenlose Verteilung von Saatgut an bedürftige Bauernfamilien einstellen muss. „Diese Entwicklung kriminalisiert Bäuerinnen und Bauern“, empört sich Falk. „Insbesondere arme Haushalte, von denen überdurchschnittlich viele von Frauen geführt werden, haben keine Wahl, als Saatgut selbst zu produzieren. Deutschland muss im Rahmen der G7 darauf drängen, dass diese Politik beendet wird“. 60-70 Prozent der Hungernden weltweit sind Frauen und Mädchen. Betroffen sind insbesondere Bewohnerinnen ländlicher Regionen. Zugleich liegen nur rund 2% des Landbesitzes in ländlichen Regionen in den Händen von Frauen.

Systemfehler führt zu Entrechtung

Die systematische Unterdrückung von Frauen ist nicht nur im „IS“, sondern auch in anderen „Islamischen“ Republiken und Monarchien ein Problem. Aus Anlass des Welt-Frauentages warnt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) davor, zu viele Hoffnungen auf einen militärischen Sieg gegen den „Islamischen Staat“ (IS) zu setzen. Die mächtigsten Akteure in der Region vertreten eine sehr ähnliche und zum Teil sogar identische menschenrechtsfeindliche Politik, kritisiert die IGFM. „Sie alle lehnen Gleichberechtigung kategorisch ab und beziehen sich auf dieselbe Grundlage: Eine frauenfeindliche Auslegung der islamischen Rechtsquellen“, erklärt IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Selbst sogenannte „Partner“ des Westens, wie Saudi-Arabien und Pakistan würden niemals die Rechte von Frauen achten, solange es nicht tiefgreifende Veränderungen in diesen Ländern gebe. „Reformen“ an einzelnen Gesetzen seien reine Augenwischerei, unterstreicht die IGFM. Die Diskriminierung von Frauen und Minderheiten sei kein bedauerliches Relikt, das quasi „aus Versehen“ bis heute überdauert habe, sondern ein fester Bestandteil des klassischen islamischen Rechts.

„Gleichberechtigung unter islamischem Recht ausgeschlossen“

Menschenrechtsverletzungen würden solange anhalten, wie sich islamisch geprägte Staaten auf das Schariarecht als göttliches Recht berufen. „Die Entwicklung geht leider zur Zeit nicht in Richtung Menschenrechte. Die Scharia ist weltweit auf dem Vormarsch und in sehr vielen Staaten fest verankert. Mit ihr geht die systematische Benachteiligung von Frauen einher. Geblieben sind Lippenbekenntnisse und Feigenblatt-Projekte. Der Westen hat aufgegeben“, so die IGFM.

Entrechtung von Frauen ist globale Herausforderung

Gleichzeitig warnt die IGFM davor, den Blick auf islamisch dominierte Staaten zu verengen. Auch in anderen Kulturen sei frauenfeindliches Denken nach wie vor fest verankert und beträfe hunderte Millionen von Frauen und Mädchen, z. B. in Indien und zahlreichen afrikanischen Staaten. „Selbst in Deutschland gibt es himmelschreiende Ausbeutung von Frauen, vor allem in der Zwangsprostitution. Die Entrechtung von Frauen bleibt eine globale Herausforderung“, erklärt die IGFM.

Jedes Jahr werden tausende Frauen Opfer von Säureangriffen und Verbrennungen.

In vielen Teilen der Welt werden Frauen immer wieder Opfer von häuslicher Gewalt und brutal durch Feuer oder Säure misshandelt. Die Attacken entstellen die Frauen, setzen sie extremen psychischen Belastungen aus und führen häufig zu sozialer Isolation. Der Großteil der Opfer kommt aus Indien, Pakistan, Uganda, Nepal, Bangladesch und Kambodscha. Allein in Indien werden schätzungsweise 1.000 Frauen pro Jahr mit Säure angegriffen. Laut "Times of India" wird pro Stunde eine Frau wegen Mitgiftstreitereien angezündet. Die Täter kommen in den meisten Fällen aus der angeheirateten Familie. Der Tatort ist oft die eigene Wohnung. Das Motiv: eine zu geringe Mitgift oder Ungehorsam. Die Auslöser: Familienstreitigkeiten über den Wunsch der Frau nach mehr Unabhängigkeit oder Arbeit. | Video: https://youtu.be/SPbL41eqXeM

Frauen und Kinder leiden stärker unter Fukushima - Greenpeace-Report enthüllt psychosoziale Folgen der Atomkatastrophe

Frauen und Kinder leiden besonders stark an den Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima von vor sechs Jahren. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Greenpeace-Reports, der wissenschaftliche Studien zusammenfasst und der in Tokyo veröffentlicht wurde. Der Report beleuchtet die psychosozialen Folgen des GAUs, die weit über die rein körperlichen Beeinträchtigungen bei Menschen durch atomare Strahlung hinausgehen. Betroffene Frauen werden in der stark von Männern dominierten japanischen Gesellschaft ausgegrenzt, da ihr Risiko, an Krebs zu erkranken oder Kinder mit schweren Erbschäden zur Welt zu bringen, erhöht ist. Trotzdem sollen die Betroffenen nach dem Willen der japanischen Regierung nun in die verstrahlten Gebiete zurückkehren. Dadurch würde der Betreiber des Atomkraftwerkes Tepco hohe Entschädigungen für die Anwohner vermeiden. „Die japanische Regierung verrät die Opfer der Katastrophe und stellt Konzerninteressen über das Wohl der Menschen“, sagt Susanne Neubronner, Atom-Expertin von Greenpeace. „Stattdessen müssen die Betroffenen entschädigt werden. Das muss auch die psychosozialen Folgen der Katastrophe mit einschließen“.

Japanische Regierung benachteiligt Frauen

Kurz nach der Katastrophe 2011 kam es durch die unübersichtliche Situation vermehrt zu Übergriffen auf Frauen und zu Fällen häuslicher Gewalt, die bis heute juristisch nicht aufgearbeitet worden sind. In den von Männern geführten Evakuierungszentren wurden die Bedürfnisse von Frauen nach Privatsphäre massiv missachtet. Sie werden noch immer bei der Verteilung von Aufgaben ungleich behandelt. Zur Pflege und Versorgung anderer Betroffener werden ausschließlich Frauen herangezogen. Ausgleichszahlungen erhält zudem meist nur der männliche Familienvorstand, wodurch die Abhängigkeit der Frauen verstärkt wird. Viele Frauen mit Kindern leben getrennt von ihren Partnern, da diese eher in die Regionen zurückkehren. Diese gelten nach wie vor besonders für Kinder als gefährlich (Eine Studie zur Strahlenbelastung finden Sie hier: http://gpurl.de/RfOzV). Die Atomkatastrophe hat die Kluft zwischen den Geschlechtern in den betroffenen Gebieten deutlich verstärkt.

Weiblicher Widerstand

Doch die Frauen wehren sich: Der Widerstand gegen die japanische Regierung und deren Versuch, die Anwohner wieder in die verstrahlten Gebiete zurückzubringen, wird überwiegend von Frauen organisiert. Sie haben Online-Netzwerke gegründet, planen Demonstrationen und kämpfen für Entschädigungen sowie eine verbesserte Informationspolitik zu den Folgen der Katastrophe. „Vor allem für Familien mit Kindern ist es nicht möglich, ein normales Leben ohne Strahlenrisiko rund um die Unglücksreaktoren zu führen“, so Neubronner. „Das Leid und die Ungerechtigkeit in Folge eines Atomunfalls gehen weit über das Messbare hinaus. Atomkraft schadet auch einer demokratischen Gesellschaft“.

 

Veranstaltungen und Frauenkultur

Attraktives Programm rund um den Internationalen Frauentag am 8. März

Seit 1911 wird der Internationale Frauentag in vielen Ländern mit Diskussionen, Veranstaltungen, Demonstrationen, internationalen Treffen, Ausstellungen und Festen begangen.Auch hierzulande setzt man jährlich am 8. März mit dem Internationalen Frauentag ein Zeichen für die Gleichberechtigung von Frauen. Neben Informationsabenden sind Lesungen, Konzerte, Gottesdienste oder Frauenfeste oftmals Eckpfeiler der Programme in den verschiedenen Orten. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten geht es dabei immer primär um die Gleichberechtigung und Verwirklichung von Chancengleichheit für Frauen.

Literatur zum Frauentag

Antonia Meiners Buch „Die Suffragetten – Sie wollten wählen und wurden ausgelacht“ erzählt von sehr mutigen Frauen, die vor 100 Jahren in Deutschland, Österreich, England und den USA für das Frauen-Wahlrecht und damit für mehr Selbstbestimmung gekämpft haben.

Filme zum Frauentag

Die Filme „Suffragette – Taten statt Worte“ und „Lou Andreas-Salomé“ schildern beide das beeindruckende Leben mutiger Frauen, die bürgerliche Verhältnisse auf den Kopf stellten und die mit ihrem Kampf um Freiheit, Unabhängigkeit, Würde und Selbstbestimmung die Frauenbewegung geschichtsverändernd mit prägten. „Hotel Mama“ ist eine Generationskomödie in der das Liebesleben der betagten Mutter bei der erwachsenen Tochter für Furore sorgt. In „24 Wochen“ steht eine werdende Mutter im Mittelpunkt. Sie muss sich entscheiden, ob sie ein wahrscheinlich schwerbehindertes Kind zur Welt bringen will. Deutlich unbeschwerter geht es in „Birnenkuchen und Lavendel“ zu. Die französische Komödie trägt Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Erzählt wird die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger-Syndrom begegnet.

„Suffragette – Taten statt Worte“

Maud Watts arbeitet seit ihrem siebten Lebensjahr im Londoner East End in einer Wäscherei. Sie ist mit ihrem Kollegen Sonny verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Über die Qualität ihres Lebens stellt sich Maud nur wenige Fragen, bis sie eines Tages in einen Aufstand der Suffragetten gerät. Maud lässt sich überreden, an einem geheimen Treffen der Bewegung teilzunehmen. Vom Kampfgeist ihrer Mitstreiterinnen angesteckt, ist Maud bald bereit, immer militanter für die Frauenrechte einzutreten. Dabei setzt sie nicht nur Job und Familie, sondern auch ihr Leben aufs Spiel…

„PAULA – Mein Leben soll ein Fest sein“

Bei „Paula“ handelt es sich um eine Frau, die um 1900 unbeirrt ihren Weg als Künstlerin verfolgt. Wenn man an den Expressionismus denkt, fallen einem zuerst die Bilder von berühmten Künstlern wie Edvard Munch oder Kandinsky ein. Dabei haben Frauen diese Stilrichtung entscheidend mitgeprägt. Eine davon war Paula Modersohn-Becker (Carla Juri), eine hochbegabte Künstlerin, die lange Zeit im Schatten ihres Mannes Otto Modersohn stand. Die junge Tochter Paula Becker aus angesehener Familie beschließt Malerin zu werden. Doch das ist in einer Zeit, in der Frauen ein Weg als Mutter und Haushälterin vorbestimmt war, unmöglich. Auch ihr Vater Carl (Michael Abendroth) will ihren Wunsch als kurzlebige Spinnerei abtun. Doch die lebenshungrige und freiheitsliebende Paula lässt sich nicht unterkriegen und reist alleine in die Künstlerkolonie Worpswede, wo sie sich einer Gruppe von Künstlern anschließt, die die gängigen Regeln der Ästhetik außer Kraft setzen. Dort trifft sie auf den elf Jahre älteren Landschaftsmaler Otto Modersohn (Albrecht Abraham Schuch), in dem sie einen ungewöhnlichen Seelenverwandten findet. Beide teilen ihre Liebe für die Kunst und eine fortschrittliche Weltanschauung. Außerdem lernt sie die Bildhauerin Clara Westhoff (Roxane Duran) und den Dichter Rainer Maria Rilke (Joel Basman) kennen. Es beginnt eine produktive Zeit für Paula, die Otto heiratet,viel reist und malt und ein bewegtes Leben jenseits der starren Moralvorstellungen führt. Doch das Leben alsKünstlerehepaar ist nicht immer leicht. Auch wenn Otto Paula liebt und an ihr Talent glaubt, lehnt die Gesellschaft weibliche Künstlerinnen ab. Und so bleibt es für Paula unmöglich ihren Lebensunterhalt allein zu verdienen. Schon bald sind erste Spannungen in der Ehe unvermeidlich…

Aktion

Anlässlich des heutigen internationalen Weltfrauentags haben wir eine ganz besondere Frage für euch: Was können Frauen besser als Männer? Besser kochen? Besser organisieren? Wir sind gespannt auf eure Antworten. Teilt sie uns unter redaktion@allgemeine-rundschau.de mit

 

Anhang

 

Quellen:

[1] An Economy That Works For Women
Der Bericht „An Economy That Works For Women“
https://oxfam.box.com/v/economyforwomen, Passwort oxfam

[2] HomeNet Pakistan
Oxfam Deutschland unterstützt Organisationen, die in Ländern des Südens für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen im informellen Sektor arbeiten. Unsere pakistanische Partnerorganisation, HomeNet Pakistan, setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte von Heimarbeiterinnen ein. Informationen zum Projekt:
https://www.oxfam.de/unsere-arbeit/projekte/pakistan-rechte-heimarbeiter...

[3] Eine Übersicht über die Auswirkungen der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit“ auf die Saatgutgesetzgebung der Empfängerländer finden Sie hier (Grain 2015):
www.grain.org/article/entries/5121-land-and-seed-laws-under-attack-who-i...

[4] Die Webseite des Global Peasants‘ Rights Congress:
http://global-peasants-rights.com/index.php/de/

[5] Informationen zum Zugang zu Saatgut aus menschenrechtlicher Sicht:
www.fian.de/themen/jahresthema-satte-menschen-statt-satte-gewinne/

[6] Greenpeace-Report
http://gpurl.de/U3Q5t

 

Weitere Informationen:

Terre des femmes
Terre des femmes ist eine gemeinnützige Frauenrechtsorganisation. Sie unterstützt von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen durch Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, persönliche Beratung, Förderung von Projekten und internationale Vernetzung. Terre des femmes klärt auf, wo Mythen und Traditionen Frauen das Leben schwer machen, protestiert, wenn Rechte beschnitten werden und fordert eine lebenswerte Welt für alle Mädchen und Frauen – gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei! Unsere Schwerpunktthemen sind Häusliche und sexualisierte Gewalt, Zwangsheirat und Ehrverbrechen, weibliche Genitalverstümmelung sowie Frauenhandel und Zwangsprostitution. Der Verein wurde 1981 gegründet und finanziert sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse. Die Bundesgeschäftsstelle befindet sich in Berlin.
www.frauenrechte.de

UNO
www.un.org
www.unwomen.de
www.unwomen.org
www.un.org/en/events/womensday
www.unric.org/html/german/frauen/day.htm
www.unwomen.de/ueber-uns/kampagnen/internationaler-frauentag.html

Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag

Politische Bildung
www.politische-bildung.de/internationaler_weltfrauentag.html
www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html
www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/156226/weltfrauentag-07-03-2013
www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/222465/weltfrauentag

Gewerkschaften
https://frauen.verdi.de/aktionstage/frauentag
https://handel-bawue.verdi.de/themen/nachrichten/++co++15ffde9a-e229-11e...
www.dgb-frauen.de

Menschenrechte
www.igfm.de/frauenrechte
www.frauenbeauftragte.de

Presse
www.rp-online.de/thema/frauentag/
www.wissen.de/ein-tag-im-maerz-der-internationale-frauentag
www.wissen.de/fest-feiertage/internationaler-frauentag-2013-03-08
www.wissen.de/ein-tag-im-maerz-der-internationale-frauentag?keyword=inte...
www.n-tv.de/politik/Bilanz-einer-vielfaeltigen-Geschichte-article2780856...

Sonstiges
www.netzwerk-lsbttiq.net/termine/frauentag
www.addf-kassel.de/dossiers-und-links/dossiers/internationaler-frauentag/
www.russlandjournal.de/russland/feiertage/weltfrauentag/
www.kleiner-kalender.de/event/internationaler-frauentag/9368-deutschland...


Referenzen

Personen:

Aktuell:

Auch von Rainer Wermelt

Homepage: www.rainerwermelt.de
Kontakt: www.gaupel34.de
Flüchtlings-Info-Coesfeld: www.fi-coesfeld.de
Weihnachtsmarkt Coesfeld: www.weihnachtsmarkt-coesfeld.de
Freifunk Coesfeld: www.freifunk-coesfeld.de
Blickpunkt Coesfeld - Magazin für den Kreis Coesfeld: www.blickpunkt-coesfeld.de
Borderline Selbsthilfegruppe Münsterland: www.borderline-coesfeld.de
EX-IN - Einbeziehung Erfahrener in die Psychiatrie: www.ex-in.net
Contributions To The European Heritage: www.european-heritage.org
Mopszüchterverein:  www.vrz-dhs-mops.de

Short URL: http://linkcode.de/2ak

Mit besten Empfehlungen

Weltfrauentag

 

 


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