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Tag der Schöpfung

Ökumenischer Tag der Schöpfung

Die Kirchen engagieren sich gemeinsam für die Bewahrung der Schöpfung. Als besonderes Zeichen dieses Engagements wurde der ökumenische Tag der Schöpfung ausgerufen. Er wird jedes Jahr am ersten Freitag im September begangen. Der von den Kirchen gemeinsam gefeierte Tag ist dem Gebet für die Bewahrung der Schöpfung gewidmet, das den Lobpreis des Schöpfers und die Umkehr wegen des menschlichen Vergehens an der Schöpfung umfasst. Gleichzeitig soll er dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben bzw. bisher schon geleistetes Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Die Kirchen wollen ein sichtbares Zeichen für die Wahrnehmung der Umweltproblematik und den sorgsamen Umgang mit der Schöpfung setzen. Dies geschieht ausdrücklich auf der Grundlage des gemeinsamen christlichen Glaubens an Gott, den Schöpfer.

Historie

Die Anregung, einen ökumenischen Tag der Schöpfung zu begehen, kommt ursprünglich aus der orthodoxen Kirche. Es war der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Dimitrios I., der vorschlug, einmal im Jahr gemeinsam „zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die große Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung“. Sein Vorschlag wurde von der europäischen Ökumene aufgenommen: die Europäischen Ökumenischen Versammlungen in Graz 1997 und in Sibiu 2007 bezogen sich darauf. Auch die von den Kirchen Europas 2001 verabschiedete Charta Oecumenica empfiehlt, „einen ökumenischen Tag des Gebetes für die Bewahrung der Schöpfung in den europäischen Kirchen einzuführen“. Diese Empfehlung hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen mit der Einführung des ökumenischen Schöpfungstags in Deutschland umgesetzt.

Weitere Informationen:

www.ack-oec.de
www.schoepfungstag.info

Stichwortverzeichnis:

Short URL: http://linkcode.de/2ad

 


Zu guter Letzt

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