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Mindestlohn

Inhalt

Löhne rauf - denn nur Konsum schafft Jobs

Quelle der Arbeitsgrundlage: Kolja Rudzio, Die Zeit, Sept. 2005,
Team: Hemker, Schulze

I. Thema

zu lange keine richtigen Klohnabschlüsse (Lohnzurückhaltung, einseitige Exportwirtschaftsstärkung, Binnenkonjunktur stranguliert, Meinung z.B. des Sachverständigenratsmitglied Peter Bowinger)

II. Arbeitsmarktlage Ost und West - nicht allein niedrige Arbeitskosten wichtig!

Beispiel: Ostdeutschland

  • Niedrige Arbeitskosten -> trotzdem keine Arbeit -> Gründe: schlechte Infrastruktur, geografische Lage oder Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern

Vorschlag:

  • Keine Lohnzurückhaltung mehr -> realistische Lohnabschlüsse, keine Fantasieforderungen (Summe aus Produktivitätszuwachs und Inflationsziel EZB)
  • Verbesserung der gering Qualifizierten -> mehr in Bildung, Ausbildung investieren
  • Staatlicher Mindestlohn -> Absenkung der staatlichen Zuschüsse -> Kosten zu den Arbeitnehmern

III. Mindestlöhne kosten Jobs!

Beispiel: Kalifornien

  • anstatt weniger Stelloen bei der Einführung des Mindestlohn  ist das Gegenteil eingetreten, es sind mehr Jobs entstanden.

IV. Mindestlöhne in Europa im Vergleich

Deutschland:1400 €(Vorschlag !)
Großbritannien:1100 €Höchstgrenze
Polen:179 € 

 

Brauchen wir einen Mindestlohn?

Pro

  • Ein Arbeitnehmer muss von seiner Arbeit leben können
  • positive Erfahrungen aus Luxemburg sowie aus weiteren EU-Staaten
  • Mindestlohn würde das "herrunter konkurrieren" verhindern und dadurch stabiles, sicheres und faires Einkommen verschaffen

Vorschläge

  • Zu hoher Mindestlohn kann die Arbeitslosigkeit nach oben treiben
    --> mit einer niedrigen Lohnschwelle beginnen
  • Mini-Jobs abschaffen
    --> positive Auswirkung auf die Arbeitslosenquote

Contra (nach Hilma Schneider)

  • Hinzuverdiener (Rentner, Hausfrauen, Studenten etc.) sichern sich ihr Einkommen mit Minijobs
  • Würde die Zahl der Beschäftigten steigen, würde die Niedriglohnschwelle sinken
    d.h.: weniger Beschäftigte würden unter dieser Schwelle verdienen und es gäbe weniger Armut
  • Beispiel Großbritannien: Trotz Mindestlohn boomt die Wirtschaft. Grund dafür ist der nicht existierende Kündigungsschutz und der britische Sozialstaat, sowie die staatliche Bürokratie sind beschäftigungsfreundlicher.
  • Das soziale Sicherungssystem ist Schuld, das die Akzeptanz von geringen Löhnen erschwert wird (z.B. ALG II)

 


Zu guter Letzt

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