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Gesellschaft und Soziales

Soziale Teilhabe

Grundsatzpositionen

Ich möchte den Menschen mehr Freiheiten eröffnen. Ein zentraler Punkt meiner Politik ist das Vertrauen in alle Menschen. Ich unterstelle ihnen nicht, dass sie diese Freiheiten missbrauchen. Ich strebe ein gesellschaftliches Miteinander an, in der der Kreis und die Städte und Gemeinden der sozialen Verantwortung für ihre Einwohner gerecht wird. Zugleich sollen die Menschen im Kreis Coesfeld Verantwortung für ihre Kommune und ihre Mitmenschen übernehmen.

Familien

Grundsatzpositionen

Familienfreundlicher Kreis

Familie ist, wo Menschen für einander einstehen - insbesondere für Kinder. Die Verantwortung für ein familienfreundliches Umfeld endet nicht in der Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Die Förderung darf sich auch nicht in der pressewirksamen Teilnahme an einigen Leuchtturmprojekten erschöpfen, die Fördergelder in's Stadtsäckel spülen, sondern muss sich an den konkreten Wünschen und Bedürfnissen der Familien vor Ort orientieren. - Rainer Wermelt

Kinder und Jugend

Grundsatzposition

Ausbau von Betreuungsangeboten in Kindergärten und Schulen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zentrales Thema junger Familien in einer modernen und aufgeschlossenen Gesellschaft. Die zunehmende Erwerbstätigkeit von Frauen bedarf einer angepassten und hochwertigen Kinderbetreuung bereits ab dem Kleinkindalter. Auch ein von vielen Frauen gewünschter, schneller Wiedereinstieg in den Beruf nach der Geburt ergibt einen immer größer werdenden Betreuungsbedarf für Kinder unter drei Jahren. Der ab 2013 geltende Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz für unter dreijährige Kinder ist für alle Städte und Gemeinden eine finanzielle Herausforderung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass der derzeitige Standard in der Kinderbetreuung in den Stadten und Gemeinden des Kreises nicht reduziert, sondern kontinuierlich ausgebaut, verbessert und dem Bedarf angepasst wird. Dabei werde ich darauf achten, dass ausreichend ausgebildete Pädagogen in den Kindertagesstätten eingesetzt werden, denn Bildung beginnt bereits im Kleinkindalter. Die Finanzierung der Kinderbetreuung ist dabei ein entscheidender Faktor für die Umsetzung.

Gebührenfreie Kindergärten

Der Besuch einer vorschulischen Einrichtung hilft Kindern den Übergang zur Grundschule zu erleichtern. Kinder lernen dabei auch sich besser in einer Gruppe zurecht zu finden. Gleichzeitig können Kindergärten, Kinderkrippen und andere Kindertagesstätten maßgeblich zur Entlastung berufstätiger Eltern beitragen. Dies ermöglicht manchen Eltern überhaupt erst, einen Beruf auszuüben.

Senioren

Grundsatzposition

Ich fordere ein zukunftsfähiges Konzept, um dem demographischen Wandel gerecht zu werden. Hierbei sollen die Einwohner, Vereine und Initiativen, an der Erarbeitung des Konzeptes beteiligt werden. Für an Demenz und Alzheimer erkrankte Menschen sind genügend geeignete Heimplätze bereitzuhalten. Auch die Einrichtung eines mitbestimmenden Seniorenbeirates halte ich sowohl auf Kreis- als auch auf Ortsebene für erforderlich, damit  die Senioren ihre Interessen besser vertreten können.

Menschen mit Migrationshintergrund

Grundsatzposition

Ich begrüße, dass das Landessozialgericht NRW festgestellt hat, dass es Hartz-IV für alle hier lebenden und arbeitssuchenden Menschen aus der EU geben muss. Ein Grundrecht ist in Zeiten der europäischen Integration nicht teilbar. Manchmal hilft das EU-Recht eben auch nach, dass Deutschland sozialer wird. Das muss häufiger passieren. Die EU darf nicht den Neoliberalen und Lobbyisten überlassen werden. - Rainer Wermelt

Soziale Hilfen

Grundsatzposition

Selbsthilfegruppen fördern

Ich werde mich dafür einsetzen, dass Selbsthilfegruppen von sozial schwachen Gruppen und Minderheiten mehr wie bisher aktiv gefördert werden, z.B. Begegnungsstätten, Wohnheime und Gemeinschaftsküchen.

Abbau von Barrieren im Alltag

Grundsatzposition

Als Pirat setze ich mich auf allen Ebenen und Bereichen für mehr  gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe ein. Ein  besonderes Anliegen ist es mir, Aufmerksamkeit für Barrieren im Alltag  zu schaffen, die fälschlicherweise oft entweder nicht als solche  wahrgenommen oder aber verharmlost werden, für die Betroffenen jedoch  erhebliche Hindernisse darstellen. Die Themenfelder sind vielfältig und  reichen von mehrsprachigen Informationsangeboten über eine  blindengerechte Verkehrsführung und den stufenlosen Zugang zu  öffentlichen Gebäuden bis hin zu kontrastreicher Raumgestaltung mit  Rücksichtnahme auf Menschen mit Sehschwächen. Gleichermaßen wichtig sind  Bekämpfung von geistigen Barrieren und die Erleichterung des Zugangs zu  Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten, auch im Bereich des Internets. Als  Ziel setze ich mir hierbei die vollständige Barrierefreiheit. Ich bevorzuge dabei den Begriff »Barriereabbau«, der den Fokus auf das Machbare  legt und damit gleichzeitig die Forderung in sich trägt, unmittelbar zu  handeln, um sich dem Langzeitziel stetig anzunähern.

Wachen und Erinnern

Grundsatzposition

"Der Kreis Coesfeld ist bunt"

Ich spreche mich deutlich gegen neonazistische Organisationen aus. Ich stelle mich gegen die Leugnung und Verharmlosung des Holocaust und gegen jegliche Bestrebungen, die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu beschädigen. Ich fordere daher die Unterstützung der friedlichen Gegendemonstration und rufen alle Bürger im kreis Coesfeld und darüber hinaus auf, sich am friedlichen demokratischen Widerstand zu beteiligen. Ich fordere den Kreistag sowie alle Städte und Gemeinden im Kreis dazu auf hierzu eindeutig per Resolution Stellung zu beziehen.

Trennung von Staat und Kirche

Grundsatzposition

Eine  offene Gesellschaft muss die weltanschaulich neutrale Erziehung von Kindern ermöglichen. Die Kommunen sollen daher verpflichtet werden, die  flächendeckende Verfügbarkeit von staatlichen Kindergärten zu  gewährleisten. Dadurch soll vermieden werden, dass Eltern anderer  Weltanschauungen dazu gezwungen werden, ihre Kinder in christlichen   Einrichtungen betreuen zu lassen. Mehrheitlich staatlich finanzierte Kindergärten in christlicher Trägerschaft sind in staatliche  Kindergärten umzuwandeln.  
Ich setze mich für  eine ausreichende Versorgung mit geschulten Schulsozialarbeitern und  Schulpsychologen an Schulen in  kommunaler Trägerschaft ein. In der  Praxis versuchen oft Schulseelsorger, den Bedarf an Sozialarbeit und  psychologischer Beratung abzudecken. Damit überschreiten diese ihren  Kompetenzbereich und verhindern eine weltanschaulich neutrale  Betreuung. 

 


Zu guter Letzt

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